frau 85 mm
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Herbstliches Dresden

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Mit der Stadt Dresden verbinde ich wundervolle Ausflüge mit meinem Opa in meiner Kindheit. Unzählige Male sind wir durch die schöne Stadt gestreift und durch die zahlreichen Museen gebummelt.

In der Landeshauptstadt von Sachsen waren mein Mann und ich in den letzten Jahren immer mal wieder. An einem herbstlichen Novembertag haben wir uns nun zu einem Bummel durch die Innenstadt aufgemacht. Unser erstes Ziel war der Zwinger.

Der Dresdner Zwinger

Der Dresdner Zwinger ist das bedeutendste Bauwerk des Spätbarock und gilt mit seinem Kronentor als Wahrzeichen der Stadt. Er wurde nach einem früheren Festungsbau benannt und ist ein höfischer Orangerie-, Fest- und Sammlungsbau. Die Anlage wurde von 1711 bis 1728 durch August den Starken von Matthäus Daniel Pöppelmann und Balthasar Permoser geschaffen. 

Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Zwinger durch die Bombenangriffe vom 13. und 14. Februar 1945 schwere Beschädigungen. Nach der Zerstörung wurde der Zwinger bis 1963 wiederaufgebaut und ist seitdem Sitz des Mathematisch-Physikalischen Salons und der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. 

Brühlsche Terrasse

Die Brühlsche Terrasse ist ein architektonisches Ensemble, welches sich über etwa 500 Meter entlang der Elbe zwischen der Augustusbrücke und der ehemaligen Carolabrücke erstreckt. Als Teil der Dresdner Befestigungsanlagen wurde die Brühlsche Terrasse im 16. Jahrhundert errichtet. Der Name geht zurück auf Heinrich von Brühl, welcher auf der Festungsanlage durch Johann Christoph Knöffel die sogenannten Brühlschen Herrlichkeiten (Galerie, Bibliothek, Belvedere, Palais und Gartenanlage mit Pavillon) errichten ließ. 

Dresdner Frauenkirche

Die Frauenkirche (offiziell: Kirche Unserer Lieben Frauen) ist ein evangelischer Sakralbau am Neumarkt. Der 91 Meter hohe Kuppelbau wurde 1726 bis 1743 im Auftrag des Rates der Stadt von George Bähr geschaffen. 

Nach den drei Luftangriffen auf Dresden durch Bomber der britischen RAF und der US-amerikanischen USAAF am 13. und 14. Februar 1945 brannte die Frauenkirche vollständig aus. Der Trümmerberg der ausgebrannten Kirche blieb zu DDR-Zeiten über 40 Jahre lang als Mahnmal erhalten.

Die Idee eines Wiederaufbaus des Gotteshauses nahm nach 1990 immer konkretere Formen an. Unter Beteiligung einiger prominenter Dresdner wie Ludwig Güttler entwickelte man ein Konzept für den archäologischen Wiederaufbau und sammelte Spenden. Am 30. Oktober 2005 wurde die Frauenkirche nach ihrem Wiederaufbau vom sächsischen Landesbischof Jochen Bohl geweiht und damit ihrer künftigen Bestimmung als Gotteshaus übergeben. 

Weitere Impressionen

Eigentlich hatten drei Wetter-Apps unabhängig voneinander einen sonnigen Vormittag vorausgesagt, doch alle drei Wetter-Apps irrten. Ich persönlich fand das aber nicht weiter schlimm, denn zu einem richtigen Novembertag passt am besten ein grauer Himmel.

Es war ein wundervoller Spaziergang durch das Zentrum. Wir werden wiederkommen.

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