Wenn man an Novemberstimmung denkt, dann hat man meist ein Bild im Kopf von Nebel und grauer Landschaft. Doch der November kann auch anders.
Mein Mann und ich waren wieder einmal mit der Kamera in der Neuen Harth unterwegs. Die Neue Harth ist ein großes, künstlich wieder aufgeforstetes Waldgebiet südlich von Leipzig. Früher gab es dort ein großes, natürlich gewachsenes Waldgebiet namens Harth. Sie galt als eines der beliebten Ausflugsziele im Leipziger Süden. Zwischen 1955 und 1970 wurde dieser ursprüngliche Wald dem Braunkohletagebau geopfert. Heute wachsen hier wieder Eichen, Linden, Ahorn, Kiefern und viele andere Bäume.
Wenn man über die Jahre immer wieder Spaziergänge in der Neuen Harth unternimmt, fällt einem sofort auf, dass diese Region durchaus recht pilzreich ist. Normalerweise sind viele Böden in Sachsen eher sauer, in der Neuen Harth gibt es aber auch kalkreiche Standorte. Die Mischung aus verschiedenen Baumarten schafft zudem viele unterschiedliche Lebensräume.
Auf unserem Spaziergang sind uns zwei Esel begegnet. Ich mag diese intelligenten, zum Teil recht eigensinnigen Tiere sehr. Esel haben eine lange gemeinsame Geschichte mit dem Menschen. Während sie früher vor allem als Arbeitstiere eingesetzt wurden, werden sie heute zunehmend auch als Weidetiere, Landschaftspfleger und soziale Begleiter gehalten.












































Wenn Lügen lange Ohren machen würden, wären die meisten Menschen Esel.
Kurt Wolfgang Ringel


