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Ein Spaziergang zur St. Anna Kapelle

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1–2 Minuten

/ Veröffentlicht am:

Als ich zu Besuch bei meiner Tochter in Großostheim war, haben wir bei bestem Herbstwetter einen schönen Spaziergang zur St. Anna Kapelle unternommen.

Die in ihrer heutigen Form 1844/45 erbaute katholische Feldkapelle liegt auf einer Anhöhe (genannt: Annahöhe) außerhalb des Ortskerns von Pflaumheim, eines Gemeindeteil des Marktes Großostheim.

Die denkmalgeschützte im neugotischen Stil errichtete St.-Anna-Kapelle ersetzte einen mittelalterlichen Vorgängerbau der mit der Jahreszahl 1503 datiert wurde und sich an ungefähr gleicher Stelle befand.

Der bayerische Kronprinz und spätere König Ludwig I. soll jedes Mal bei seinen Aufenthalten in Aschaffenburg an der Anna-Kapelle verweilt haben, um den Rundblick zu genießen. Von hier hat man einen der schönsten Rundblicke im Bachgau, vom Spessart über die Mainebene bis nach Frankfurt.

Auf dem Rückweg sind wir entlang der Weinberge gelaufen. Im westlichsten Zipfel des fränkischen Weinanbaugebiets stehen sonnenverwöhnte Rebstöcke der Weinbergslagen Reischklingeberg, Harstell und der Großlage Heiligenthal mit fast 40 Hektar Rebfläche. 

Eine große Bedeutung haben in den Weingebieten die Häckerwirtschaften. Anderorts werden sie auch Hecken- Straußen- oder Besenwirtschaften genannt. Hier hat der Winzer die Möglichkeit der Direktvermarktung seines Weines. 

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Kommentare

Ein Kommentar zu „Ein Spaziergang zur St. Anna Kapelle“

  1. Avatar von Eva

    Huhu Lotta,
    solche Kapellen sind immer nett anzuschauen und es gibt auch bei uns einige St. Anna-Kapellen. Vor einiger Zeit haben wir ja mit den Rädern auch eine hoch oben angeschaut. Da konnte man leider nur durch ein Gitter reinschauen.
    Wegkreuze und dergleichen gibt es viele in kath. Gegenden und mein Freund sagt immer „Lattenguschtl“ dazu.
    Aber er sieht das alles halt ganz anders.
    Weinberge haben auch etwas, doch in unseren Breiten werden immer mehr aufgelassen. Die Weine aus Südafrika sind billiger und die jungen Leute wollen auch nicht mehr im Weinberg arbeiten.
    Ich weiss, wie es ist, in einem Weinberg in Hanglage zu schaffen. Habe ich schon als Kind bei der Oma dürfen.
    Der König Ludwig I. ist mein absoluter Favorit. Ich mag ihn den Großvater vom Ludwig II. dem Märchenkönig.
    Die Biografie von Ludwig I. habe ich vor einiger Zeit auf meinem Blog vorgestellt. Ist sehr viel zu lesen, aber man bekommt einiges mit und Aschaffenburg war ja Ludwigs Nizza. Wir waren auch schon dort.
    Ich meine, das war auch ein absolut hübscher und attraktiver Mann. Dass ihm eine Frau „das Genick brach“, nun da ist er nicht der erste.
    Besawirtschaften gibt es hier genug.

    https://schwabenfrau.blogspot.com/2025/09/werbung-die-historikerin-marita-krauss.html

    Lieben Gruß und ein schönes Wochenende Eva

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