Im August hatte ich auf der Insel Usedom an einem Keramik-Workshop von Franziska M. Koellner teilgenommen. Im September haben wir Teilnehmer uns nun zum Brennen unserer gewerkelten Teile getroffen.
Keramik in Rakutechnik finde ich schon immer besonders. Wie aufwendig jedoch der Prozess der Herstellung ist, habe ich nicht gewusst. Nach dem Formen (oder Drehen) der Keramikteile werden sie zunächst getrocknet und dann in unterschiedlichen Farben glasiert. Für die Innenseite von Tassen braucht man eine andere Glasur als für den Außenbereich.
Nach Trocknen der Glasuren werden die Objekte in einen Brennofen in mehreren Etagen gestapelt und dann bei 950-1000 Grad gebrannt. Sobald die Glasur geschmolzen ist, werden die Stücke aus dem Ofen genommen.








Bei so vielen Arbeitsschritten wird klar, warum in Rakutechnik gebrannte Objekte kostenintensiver sind als einfachere Glasur- und Brennverfahren.
Für mich war dieser Brenntag ein tolles Erlebnis und ich bin durchaus stolz auf meine Erstlingswerke. Herzlichen Dank an Franziska für die geduldige Anleitung und Unterstützung.






















